The great AIM of EDUCATION is not knowledge but ACTION!

Maria Kirchmayr arbeitete 3 Monate lang im Project Development Office der Provinz Chennai als „Senior – Expertin“ und unterstützte die Leitung des Planungs- und Entwicklungsbüros beim Aufbau von lokalen Fundraising Strukturen:

Konkret arbeitete ich an der Konzeption und Umsetzung einer Website, setzte erste Schritte im Bereich Corporate Fundraising und startete Initiativen im Bereich Individual Fundraising in Zusammenarbeit mit Pfarrhöfen. Meine Fähigkeiten im Coaching und Motivation waren  ebenso gefordert, denn kreatives, eigenständiges und zielorientiertes Arbeiten insbesondere im Bereich Fundraising war neu.

Das Don Bosco Zitat beschreibt aus meiner Sicht sehr treffend, was das Volonteering Programm für Senior Experts ausmacht: das Lernen im Tun – von dem beide Seiten profitieren können! Vorausgesetzt der Job und die zugeteilte Wirkungsmöglichkeit passen mit dem Können und Erfahrungsbereich des Volontärs zusammen. In meinem Fall traf dies mehr als 100 %ig zu! Denn ich bin in Österreich als selbstständige Fundraiserin seit fast 7 Jahren im Corporate Fundraising aktiv und habe nahezu mein ganzes professionelles Leben mit Marketing und Brandmanagement, auch in Leitungsfunktionen der Konsumgüterindustrie verbracht. Dazu kommt meine mehrjährige Erfahrung als Lektorin für Marketing und Kommunikation an Fachhochschulen.

Ich traf am 20. Jänner nachmittag am Flughafen in Chennai ein und wurde freundlichst vom Surabi Direktor Fr. Alphonse und Mitarbeitern empfangen. Schon am Weg wurde ich erstmals mit der völlig regellosen Verkehrssituation auf Chennais Straßen konfrontiert. Am Steuer wäre ich völlig überfordert gewesen! Ich wohnte am Campus des Citadel und arbeitete im SURABI Office. 

Schon am 1. Tag nach meiner Ankunft ging`s los mit Projektbesichtungen in Chennai und außerhalb von Chennai an den Folgetagen. Das war ein perfekter Einstieg für meine Arbeit im Surabi Büro. Wochen später hatte ich nochmals an der Seite von 2 Salesianern aus Rom 1 Woche lang Gelegenheit, Projekte zu besuchen, zum Informationsaustausch mit den leitenden Salesianern und vor allem zu Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen. Alles in allem, informative, lehrreiche und beglückende Momente!

Nach 3 Monaten war es dann soweit: die Website wurde am 18.4. gelauncht (die damit verbundenen Mühen waren schon wieder vergessen!), Gespräche mit 3 vielversprechenden prospektiven Corporate Partnern und Fördergebern waren geführt und eine awareness Kampagne für SURABI mit neuem, gebrandeten Flyer war davor mit einer Verteilaktion bei Pfarrhöfen in Chennai gestartet worden.

Der Abschied fiel mir schwer: gerne hätte ich noch weitere Fundraising Schritte professionell begleitet. Der Austausch in der Gemeinschaft der Salesianer, die oft lustige Unterhaltung und die zahlreichen guten und anregenden Gespräche mit Salesianern beim Frühstück, Mittag – oder Abendessen waren mir lieb und wichtig geworden. Und die vielen schönen, bewegenden und  manchmal sehr anrührenden Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen in den Projekten sind jetzt auch nur noch Erinnerung. Gar nicht zu reden von wunderschönen Reiseerlebnissen…

Alles in allem bin ich sehr glücklich und dankbar, diesen Schritt gemacht zu haben!