Senior Experten Hubert und Henriette Sagmeister über ihren Einsatz in Indien

Zu Beginn möchten wir uns für die gute Vorbereitung durch das Team von Jugend eine Welt, und ganz besonders durch Barbara Stranzinger herzlich bedanken. Alles lief völlig unkompliziert und reibungslos. Diese wertvolle Unterstützung hat uns sehr geholfen und unsere Vorfreude auf den Einsatz noch verstärkt.

Dann kam die Ankunft in Indien, der herzliche Empfang im Provincial House in Bangalore mit der Möglichkeit uns etwas zu akklimatisieren und einzugewöhnen.

Nach 2 Tagen fuhren wir mit einem Driver zu Don Bosco Global Education in Palakkad, unserem Einsatzort. Schon bei der Ankunft wurde uns vermittelt, dass wir mit großer Freude erwartet wurden. Der Empfang war überaus herzlich gestaltet, mit handgemalten Willkommens-Plakaten, liebevoll hergerichteten Zimmern und einem fröhlichen Fest mit Tanz und Musik von den SchülerInnen.

Dank der Unterstützung der Fathers und der dortigen LehrerInnen konnten wir uns rasch in den Schulungsbetrieb einarbeiten und gleich mit dem Sprach- und Kulturunterricht beginnen.

Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bei DB GE in Palakkad war wirklich herzerwärmend. Die SchülerInnen muss man einfach liebhaben: so besondere Menschen, so dankbar, so interessiert an der  deutschen Sprache, an unserer Kultur und an unserer Art zu leben. Ihr Fleiß und ihr Engagement waren unbeschreiblich. Mit viel Disziplin stellen sie ihre persönlichen Befindlichkeiten hinter ihr großes Ziel: Leben und Arbeiten in Deutschland oder Österreich.

Ein Grund für das harmonische Zusammenleben bei DB GE liegt sicherlich auch bei den vier Fathers, die durch ihre Präsenz und ihre Art dafür sorgten, dass wir uns wie in einer großen Familie fühlten, mit der wir auch weiterhin verbunden sind. Und dieses Gefühl, Teil einer großen Familie zu sein, war wohl eines der schönsten Erlebnisse, auch weil es bei uns so nicht mehr üblich ist.

Uns wurde immer wieder vermittelt, wie sehr unsere Arbeit geschätzt wurde, genauso wie wir uns über jeden Erfolg der SchülerInnen, die die offiziellen Deutschprüfungen bestehen, freuen.

Der Abschied war letztlich für alle ein trauriger Tag mit vielen Tränen. Wir hoffen jedoch sehr, dass es mit einigen SchülerInnen sehr bald ein Wiedersehen in Österreich geben wird.